Crawford Deutsche Version

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Summary

Isabella Hunt hat mit ihren 24 Jahren schon das eine oder andere durchgemacht. Ein neuer Job als persönliche Assistentin bei Crawford Enterprises soll ihrer Karriere Auftrieb geben. Sie will nichts weiter als sich durch gute Arbeit profilieren und arbeitet hart daran, ihr in Scherben liegendes Selbstbewusstsein wieder aufzubauen, bis sie auf den CEO, James Crawford, persönlich trifft. Isabella versucht ihm zu entkommen, doch wird er sie lassen? Wird er ihre Mauern zum Einsturz bringen?

Genre:
Romance
Author:
Fiction writer
Status:
Ongoing
Chapters:
35
Rating:
4.4 23 reviews
Age Rating:
18+

Kapitel 1 - Ein neuer Anfang


Crawford



Isabella´s POV

Ich rannte zur nahegelegenen U-Bahn.

„Scheiße, ich bin wieder zu spät“, murmelte ich. Das gefiel meinem Trainer sicher ganz und gar nicht.

„Disziplin und Pünktlichkeit stehen an oberster Stelle, wenn du etwas erreichen willst.“, hatte er mir erst beim letzten Mal gesagt und ich versprach ihm, dass es nicht noch einmal vorkommen wird.

Hoffentlich schmeißt er mich jetzt nicht aus dem Kurs. Das Training war mir neben meiner Arbeit das Wichtigste. Aber was soll ich machen, wenn ich Überstunden schieben muss?

Mr. Taylor hatte mir, gerade als ich gehen wollte, Papierkram für ein Wichtiges Projekt mit hoher Dringlichkeit aufgebrummt. Ich hatte keine andere Wahl, als es zu erledigen. Als ich fertig war, waren Mr. Taylor und ich die letzten im Büro. Seine Bürotür stand offen. Vorsichtig klopfte ich zwei Mal, um ihn darauf aufmerksam zu machen, dass ich da war.

„Wenn das alles ist, würde ich jetzt gehen, Mr. Taylor“, sagte ich zu ihm.

„Ja, das ist alles. Danke Isabella, dass Sie das noch erledigt haben.“, bedankte er sich mit einem Nicken in meine Richtung und deutete mir, dass ich gehen konnte.

Beim Training hielt ich meinen Kopf gesenkt und reihte mich bei den anderen ein. Vielleicht würde es ja nicht auffallen? Doch Craigs Blick sagte alles, als er den meinen traf. Er war ziemlich sauer. Mist!

Nach dem Training schnappte ich mir schnell meine Tasche und flüchtete nach Hause, um Craig nicht die Gelegenheit zu geben mir wieder seinen endlos-Vortrag über Disziplin und Pünktlichkeit zu halten. Schon gar nicht, wenn er so sauer war. Für ihn ist es einfach es zu seiner Priorität zu machen. Das ist sein Job. Aber ich muss Geld verdienen, um diesen Kurs machen und von irgendetwas meine Miete zahlen zu können. Ganz zu schweigen von Kleidung und Nahrung. Ich nahm mir nicht einmal die Zeit mich umzuziehen.

Tja, die Leute in der U-Bahn mussten jetzt einfach mit meinem Gestank vorlieb nehmen.


Ich zündete mir Kerzen an, die auf dem Fensterbrett neben der Badewanne drapiert waren und nahm ein heißes Bad. Ich merkte bereits jeden Muskel in meinem Körper schmerzen. Craig hatte mich nicht verschont. Im Gegenteil. Ich dachte, dass es eine Art Bestrafung für das erneute zu-spät-kommen war. Aber wie auch immer, es konnte mir nur helfen besser zu werden, richtig? Diese verflixten Überstunden immer in letzter Sekunde. Aber so ist das wohl, wenn man persönliche Assistentin ist. Ich rollte mit den Augen, als ich daran denken musste, beschloss mich zu entspannen und tauchte mit einem Seufzer tief ins Badewasser unter den Schaum ein. Genau das brauchte ich jetzt. Ich driftete ab…

Ein Klingeln und Klopfen an der Tür ließ mich hochschrecken und riss mich aus meiner Entspannung. Wer zur Hölle sollte das jetzt so spät noch sein? Für einen Augenblick überlegte ich es zu ignorieren, entschloss mich dann aber nachzusehen. Immerhin könnte es wichtig sein. Ich griff mir meinen Bademantel, der an der Badezimmertür hing, den ich mir auf dem Weg zur Tür schnell überwarf.

„Was machst du denn hier?“, fragte ich überrascht mit zusammengekniffenen Augenbrauen.

Mir gegenüber stand Craig. „Hast du eine Ahnung, wie spät es ist?“ setzte ich nach.

„Du bist vorhin gleich nach dem Training gegangen. Ich habe mir Sorgen gemacht. Tut mir leid, wenn ich es übertrieben habe.“ Seine Augen waren weich, er sah aus, als fühlte er sich schuldig. „Ist alles in Ordnung mit dir?“

„Ja ja, alles in Ordnung. Ich wollte mich gerade nur etwas entspannen.“

Nervös zupfte ich an meinem Bademantel. Craig sah an mir herunter und schien erst jetzt zu bemerken, dass ich im Bademantel und mit nassen Füßen vor ihm stand. Er sah sichtlich angespannt aus. Sein Kiefer verhärtete sich.

„Hör zu Isabella, du bist in letzter Zeit immer zu spät beim Training. Ich kann das nicht durchgehen lassen. Es kann nicht jeder kommen und gehen, wie und wann er will. Es gibt viele ndere, die auf der Warteliste stehen und dankbar für deinen Platz wären.“

Meine Augen weiteten sich und mir fiel die Kinnlade herunter. Dachte Craig etwa daran mich rauszuschmeißen? Jetzt hier an meiner Wohnungstür? Wut machte sich in mir breit.

„Ich möchte dich nicht rausschmeißen“, holte er mich sofort aus meinen Gedanken. „Dafür bist du viel zu gut und hast schon zu viel erreicht, aber du musst Prioritäten setzen. Entweder nimmst du am Training teil, pünktlich, oder du musst mit den Konsequenzen leben.“

Er sah mir durchdringend in die Augen. In seinem Blick lag so viel Entschlossenheit, dass ich Mühe hatte nicht wegzusehen. Eine unangenehme Stille machte sich zwischen uns breit. Ich bin mit Craig immer super ausgekommen. Wir hatten nie Probleme miteinander. Er hatte mir während des gesamten letzten Jahres geholfen ein halbwegs gutes Selbstbewusstsein aufzubauen und meine Ängste zu überwinden. Ich hatte angefangen mich wohler in meiner Haut zu fühlen und Fuß zu fassen. In meinem neuen Job habe ich bisher nichts vermasselt und daran hatte unser Training einen großen Anteil. Ich hatte Angst das zu verlieren, meinen Halt und mich wieder in ein Nichts zurück zu verwandeln.

Doch der Erfolg, der mit dem neuen Job kommt, kostete mich nun vielleicht meinen Halt. Ich fühlte mich wie gelähmt. Konsequenzen? Dafür, dass ich mir auf der Arbeit den Hintern abarbeite? Dafür, dass ich im Anschluss, wenn auch zu spät, trotzdem noch zum Training eilte? Das ist nicht fair!

Komm, sag es ihm einfach, meckerte die innere Stimme in mir.

Nein, keine Ausreden. Das würde auch nichts ändern.

Nervös trat ich von einem Bein auf das andere.

„Konsequenzen? Du meinst solche, wie heute?“

Das könnte ich wirklich nicht jedes Mal gebrauchen. Wer weiß, ob ich morgen überhaupt hochkomme, um zur Arbeit zu gehen. Ich biss mir auf die Unterlippe, Craigs Augen formten eine schmale Linie. Dann bildete sich ein leichtes Grinsen auf seinen Lippen.

„Nein. Es bedeutet extra Training im Anschluss.“

„Was?“ entfuhr es mir entsetzt. „Wie Nachsitzen?“

Ich stemmte meine Hände in die Hüften, um meine Missbilligung zu unterstreichen.

„Wenn du es so nennen willst“, gab er mit einem breiten Lächeln zurück und giggelte.

Meine Empörung schien ihn sichtlich zu belustigen.

„Ich habe dir gesagt, dass ich ein solches Verhalten nicht dulden kann.“ sagte er nun wieder ernster.

„Wenn du also weiter trainieren willst, hast du keine andere Wahl.“

Er lehnte sich zu mir nach vorne und sagte jetzt leiser und mit einem tieferen, fast schon bedrohlichen Tonfall:

„Denke also beim nächsten Mal gar nicht erst daran dich gleich wieder aus dem Staub zu machen.“

Sein Blick lag intensiv auf mir.

Ich nickte nur, nicht fähig irgendetwas zu sagen und starrte ihn an.

„Gut, dann will ich dich auch nicht länger aufhalten.“

Er drehte sich zum Gehen, wirbelte noch einmal herum, beugte sich erneut nach vorn:

„Eine heiße Dusche unmittelbar nach dem Training vermeidet übrigens Schmerzen und entspannt deine Muskeln.“, flüsterte er mit einem süffisanten Grinsen und Augenzwinkern und ging. Ich war sprachlos. Was war das denn bitte?

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